Versetzung gefährdet?

Versetzung gefährdet

 

Du kommst vielleicht schon eine ganze Weile in der Schule nicht zurecht, hast es eventuell irgendwie geahnt, aber gehofft, dass es nicht so weit kommt. Nun trifft es dich ganz schön hart: Deine Versetzung ist gefährdet und wenn du deine Zensuren nicht verbesserst, musst du das Jahr wiederholen oder in eine andere Schulform wechseln.

Welcher Weg hier der Richtige ist, musst du selbst für dich herausfinden und es mit deinen Eltern absprechen. Wichtig ist: Lass den Kopf nicht hängen! Du musst jetzt nicht einfach weiter machen und abwarten, ob du es schaffst oder nicht; es gibt hier eine wesentlich bessere Lösung.

 

Du hast einerseits die Möglichkeit, mich zu kontaktieren. Ich helfe dir, diesen Weg bestmöglich zu gestalten, so dass du einen akzeptablen Lernweg für dich findest. Lerncoaching ist keine generelle Garantie, die Versetzung zu meistern, aber es ist ein möglicher Weg. Erfahrungen haben gezeigt, dass viele Versetzungen möglich wurden, in anderen Fällen haben sich Kinder/Jugendliche und Eltern für einen anderen Weg entschieden und hier das Lerncoaching zu Unterstützung genutzt.

 

Andererseits kannst du aber auch erst einmal versuchen, dir selbst zu helfen.

 

Hier eine Anleitung zur Selbsthilfe:

 

Es stellt sich die Frage, welche Baustellen zu diesem Ergebnis geführt haben. Ist es der Zeitdruck und dass dir alles irgendwie über den Kopf wächst, ist es die Motivation, die du nur schwer mobilisieren kannst, hast du vielleicht Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren? Funktionieren vielleicht deine bisherigen Strategien nicht, hast du vielleicht in Prüfungen mit großer Aufregung oder Angst zu kämpfen, so dass dein Kopf auf einmal leer ist oder fühlst du dich vielleicht ganz gut gerüstet und bist eher erstaunt, dass es doch nicht gereicht hat?

 

Vielleicht überlegst du mal, an welchen Baustellen es am gewaltigsten hapert und stellst dir anschließend folgende Frage: Wie funktioniert das eigentlich bezogen auf das Thema, wenn es um Dinge in deiner Freizeit geht? Welche Faktoren führen dazu, dass du dich z.B. motivieren kannst, zweimal wöchentlich zum Training zu gehen, alle 2 Tage dein Instrument zu üben, regelmäßig online bist, um zu spielen, zu chatten, zu skypen oder dich in regelmäßigen Abständen mit deinen Freunden zu treffen? Motivation hast du also schon bereits, sonst würde das ja nicht funktionieren :-).

 

Wenn wir bei dem Beispiel Motivation bleiben, dann schreib doch mal auf, welche Faktoren dazu führen, dass du in der Freizeit motiviert bist. Nun stellst du vielleicht fest, dass du da Spaß hast, mit den Freunden zusammen sein kannst, ihr gemeinsam spielt bzw. euch gegenseitig battlet. Das alles ist auch im Lernen möglich. Du glaubst es nicht? Doch, ist es!

Je nachdem, ob du ein Junge oder ein Mädchen bist, hast du doch auch z.B. gelernt, wie du dein aktuelles Spiel auf dem PC spielst, kannst Tore im Fußball schießen oder bist gut im Mittelfeld. Du hast gelernt, dich modisch anzuziehen, kannst dich perfekt schminken und weißt, wie du dir die Haare stylst, weißt wie du Gel und Haarspray benutzt, ohne dass du aussiehst, wie ein gerupfter Wellensittich ;-) (Spaß muss sein).

 

Um im Lernen den ersten Schritt zu tun, macht es Sinn, sich in einen positiven Zustand zu versetzen. Das klingt jetzt ein bisschen abgehoben und crazy... funktioniert aber! Wie genau, kannst du hier nachlesen.

 

Anschließend setzt du dir ein klaren Ziel.

  • Schreib doch mal auf, was du konkret willst (positiv formuliert).
  • Checke ab, ob das Ziel realistisch und erreichbar ist. Ist es das nicht, dann überlegst du dir, was du dir stattdessen vornehmen kannst.
  • Kannst du das eigenständig erreichen? Wenn nicht, dann formulieren nochmal neu, so dass es möglich ist.
  • Nun stell dir vor, du hast dein Ziel schon erreicht: was siehst du, hörst du, fühlst du? Stell dir die Situation genau vor, verweile darin einen Moment und genieße diese geniale Vorstellung.

Alles passiert in deinem Kopf...

  • Nun schreibe deine ersten 3 Maßnahmen auf, die du umsetzen möchtest, um dein Ziel zu erreichen.
  • Plane sie zeitlich ein und setzte dir eine Frist, in der du überprüfst, ob sie so noch passend sind oder neu formuliert werden müssen.

So hast du die Möglichkeit, etwas in deinem Lernen zu verändern. Du hast den ersten Schritt getan: Bravo, weiter so!

 

Du möchtest mit mir gemeinsam weiter arbeiten? Kontaktiere mich, um einen unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.